Wie es zu dieser Homepage kam
Es begann mit Brandblasen
Ich las, dass man den Menschen Brandblasen einreden kann: Man versetzt die Menschen in Hypnose, sagt ihnen, dass sie sich verbrannt hätten - und schon bilden sich Brandblasen.
Das wollte ich genauer wissen: Ist die Sache mit den Brandblasen lediglich ein Gerücht, oder gibt es handfeste Belege dafür, dass es solche Blasen wirklich gibt?
Ich schaute mich im Internet um und stiess auf Bücher zur Hypnose, die bereits im 19. Jahrhundert geschrieben wurden..
Dort las ich nicht nur von Brandblasen, sondern auch von vielen andern Dingen zur Hypnose, die interessant und rätselhaft sind.
Einiges von dem, was ich gelesen habe, finden Sie auf der Homepage.
Ein Wort zu meinen Quellen
Ich stütze mich sehr häufig auf Unterlagen ab, die sich mit der Hypnose beschäftigen und die in der Zeit um 1850 herum entstanden sind.
Das ist kein Zufall. Das 19.Jahrhundert war das Goldene Zeitalter der Hypnose. Und so sind unzählige Beobachtungen zur Hypnose gemacht und kluge Aufsätze geschrieben worden. Davon kann man profitieren:
Dank des Internets sind diese Unterlagen in reichem Masse vorhanden.
Besonders gerne stöbere ich in alten Zeitschriften. Denn dort berichten Wissenschafter ungefiltert und hautnah über Beobachtungen, die sie in ihrem Arbeitsalltag machen konnten - und diese Beobachtungen sind äusserst wertvoll.
Dabei bin ich an Fakten interessiert: Ich schätze es, wenn die Leute darüber berichten, was sie beobachtet haben.
Die Unterlagen, auf die ich mich abstütze, sind in deutscher, französischer, englischer und italienischer Sprache gehalten.
Russischsprachige Arbeiten habe ich bislang keine aufgenommen - die wenigen Arbeiten, die ich kenne, sind mir zu wenig faktenorientiert.
(Vielleicht können Sie mir weiterhelfen und mir faktenorientierte Arbeiten nennen - das wäre toll, denn im Russland der damaligen Zeit wurden bestimmt hochinteressante Beeobachungen zur Hypnose gemacht).
Und ein Wort zur Wortwahl
Zu der Zeit, aus der die Arbeiten stammen, war das Wort Hypnose noch nicht allgemein gebräuchlich. Stattdessen war vom Mesmerismus, vom Magnetismus, vom tierischem (oder damals von ,thierischen' ) Magnetismus die Rede, und auch ein Wortungetüm namens Neurypnology tauchte auf.
Ich ersetze in meinen Beiträgen diese Begriffe durch das Wort ,Hypnose'. Das erscheint mir gerechtfertigt, denn diese Begriffe beziehen sich meistens auf Phänomene, die wir heute hypnotisch oder als der Hypnose zugehörig nennen würden.
Und schliesslich noch zu den Begriffen ,esoterisch' und ,parapsychologisch'
Die Hypnotiseure der damaligen Zeit stiessen auf Phänomene, die wir heute der Parapsychologie und der Esoterik zuordnen würden.
Davon lasse ich mich jedoch nicht beeindrucken.
Ich halte das fest, was die Hypnotiseure damals beobachtet haben - dass wir die eine oder andere Beobachtung heute als ,esoterisch' oder ,parapsychologisch' bezeichnen würden, spielt dabei keine Rolle.
Genderfragen ...
Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen: Ich schreibe auf dieser Homepage von Ärzten und von Hypnotiseuren.
Ärztinnen und Hypnotiseurinnen fehlen.
Das ist kein Versehen.
Denn Frauen kommen - bis auf eine Ausnahme - in den Texten nicht vor. Sie schreiben keine Bücher und sie verfassen auch keine Fachaufsätze.
Die Ausnahme ist übrigens Anna Blackwell, die für das Journal du Magnétisme Aufsätze geschrieben hat, so etwa 1853, S. 199.
Wobei:
Frauen kommen durchaus auch vor - doch nur in einer passiven Rolle: als Versuchspersonen, die hypnotisiert, beobachtet und in der Hypnose oft auch in einer unethischen Art und Weise behandelt werden.
Erstelle deine eigene Website mit Webador